Idee – Erschmatt glockt

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Kaum ein Instrument ist in seinem Klangspektrum so reich, ob als Kirchen-, Fahrrad-, Kuh- oder Fasnachtsglocken. Einzeln klingen sie, zusammen läuten sie. «Erschmatt glockt» ist ein Projekt, das die Erscher Glocken ins Zentrum rückt und mit verschiedenen Kunstrichtungen verbindet: Tanz, Perkussion, Videoinstallation und Text. Für die Kreation der Darbietungen zeichnen einheimische Kunstschaffende verantwortlich: Carlo Schmidt (Videoinstallation), Ensemble Schlaganfall (Perkussion), Lothar Berchtold (Text), Deborah Steiner (Sprecherin), Stephanie Oggier (Tanz). Komponiert wird das Geläut von Beat Jaggy, freischaffender Schlagzeuger und erfahren in musikalischen, künstlerischen und kreativen Möglichkeiten der Glocken. Interpretiert wird die Komposition von Arnold Steiner, Glöckner aus Erschmatt. Durch die Kombination vom Glockengeläut mit visuellen, bewegten und hörbaren Ausdrucksmitteln wird das sich stetig wiederholende Klangmuster immer wieder neu entdeckt. Die Zuschauer werden Zeugen eines einzigartigen Seh- und Hörerlebnisses in Erschmatt!

Beat Jaggy komponierte ein 8-minütiges Stück, welches für alle Kunstschaffenden als Grundlage für deren Kreation dient. Die Komposition ist so gestaltet, dass alle Erscher Glocken einzeln darin vorkommen, damit die Alte Glocke, das Ave-Glöcklein, die grosse Glocke und die Michaelsglocke ihren Soloauftritt haben.

An vier verschiedenen Stationen werden die im ganzen Dorf hörbaren Glockenklänge mit unterschiedlichen Ausdrucksformen kombiniert: Tanz, Perkussion, Videoinstallation und Text. Für die Kreation der Darbietungen zeichnen sich einheimische Kunstschaffende verantwortlich: Stephanie Oggier (Tanz), Ensemble Schlaganfall (Perkussion), Lothar Berchtold (Text), Carlo Schmidt (Videoinstallation). Die Komposition von Beat Jaggy wird von Arnold Steiner, Glöckner aus Erschmatt interpretiert, der Text von Lothar Berchtold wird von Deborah Steiner vorgetragen.

Beim kreativen Prozess wird das Ensemble Schlaganfall von Beat Jaggy und Stephanie Oggier mit ihren Tänzern von Jennifer Skolovski begleitet. Die Perkussionisten werden zum Glockengeläut eine eigene Komposition spielen, die Tänzer erschaffen eine Choreographie vor Ort, in Anlehnung an die mechanischen Abläufe, die sich im Glockenturm abspielen. Lothar Berchtold thematisiert in seinem Text auf humorvolle Art, wie die Glocken einst und heute in den Alltag eingreifen. Carlo Schmidt wird sich in der Videoinstallation mit den Bewegungen der Glocken auseinandersetzen.

Ziel ist es, dem Publikum die Möglichkeit zu geben, die Glockenklänge auf unterschiedliche Art zu erfahren. Durch die Kombination vom Glockengeläut mit visuellen, bewegten und hörbaren Ausdrucksmitteln wird das sich stetig wiederholende Muster (Pattern) immer wieder neu entdeckt.

Beim Finale auf dem Dorfplatz sollen die Glocken ein weiteres Mal erklingen. Das Publikum wird im Zentrum Erschmatts’ in den Genuss einer originellen Kombination der unterschiedlichen Ausdrucksformen mit den Glockenklängen kommen.