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Berg.Alp
Früher zogen die Bewohnerinnen und Bewohner von Erschmatt merhmals jährlich um.
Im späteren Frühjahr bezogen sie mit Kind und Kegel (sprich mit Familie und Vieh) die Voralpe Brentschen. Im Sommer dann die Bachalpe, auf der die Kühe weideten und gemolken wurden. Im Herbst ging es zurück nach Brentschen. Die Leute blieben hier bis ungefähr nach Weihnachten, dann bezogen sie ihre Wohnung im Dorf wieder.
Diese Wanderung (Transhumance genannt) fand in vielen Gebieten des Alpenraums statt. Das wichtigste Kriterium dafür war die Nahrung für das Vieh (sei dies Weide oder Heu). Wenn das Futter aufgebraucht war, zog man weiter.
Heute können Sie von Erschmatt nach Brentschen und die Alpen (Bachalp, Nivenalp) wandern und die wunderbare Aussicht geniessen.
Alp in Erschmatt – Eindrücke einer Arbeitswoche
Diesen Sommer haben Harald Taglinger, Anatol Locker, Peter Hunziker und Peter Stenkhoff in Erschmatt (Wallis) eine Woche verbracht, um den Ort als Kulturraum der Alpen zu untersuchen und darüber im Rahmen von Alp zu arbeiten. Alp startete 2008 als länger angelegtes Projekt zum Thema der Alpen. Einmal im Jahr ziehen sich die Genannten an einen Ort in den Bergen zurück und arbeiten im Blick auf den Sehnsuchtsraum des Gebirges Inhalte zu diesen Orten aus. Das Format ist dabei nicht festlegt. Es kann analog oder Print, akustisch oder als Bild, auch als Event erscheinen.
Die vier Personen haben ein Magazin (derzeit im Druck, später im Buchhandel oder direkt über die Autoren beziehbar) und ein Hörspiel kondensiert, das am 6.11.2009 Rahmen von BergBuchBrig in Brig live aufgeführt wurde. Im Zentrum steht das Dorf Erschmatt, die Alp, deren Berge und darin zu findende Geschichten. Wahre und echte, gegenwärtige und vergangene. Mehr...
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